»Geschichten lassen uns mehr als ein Leben erleben, fremde Welten erforschen, fremde Gedanken denken, uns manchmal sogar selbst neu entdecken.« Konstanze Melanie Treber
»Geschichten lassen uns mehr als ein Lebenerleben, fremde Welten erforschen,fremde Gedanken denken, uns manchmalsogar selbst neu entdecken.« Konstanze Melanie Treber

Konstanze Melanie Treber

Die Fakten in Kurzform:

Geboren 1976 in Rheinland-Pfalz, aufgewachsen in Bayern; Gymnasium, Berufsausbildung, Studium; anschließend 10-jährige Berufstätigkeit in der Marketingabteilung eines großen Publikumsverlags; seit 2014 freiberuflich tätig. »Don’t fight the Rain!« ist mein erster Roman und erscheint unter dem offenen Pseudonym »Melanie Treber«, weil ich auch noch in anderen Genres veröffentlichen möchte.

 

Die Geschichte hinter den Fakten:

Ich bin praktisch zwischen Büchern aufgewachsen. Trotzdem hat erst ein ganz besonderes, für mein 10-jähriges Ich damals magisches Leseerlebnis dazu geführt, dass ich diese Magie nicht nur erleben, sondern auch erschaffen wollte. Jedenfalls, bis die erste Euphorie verflogen war und ich festgestellt habe, dass ich – trotz etlicher vollgeschriebener Collegeblocks und sogar einer Schreibmaschine als Weihnachtswunsch – gar nicht weiß, wie das geht: wie man aus Ideen einen Roman macht, wie man eine lange Geschichte nicht nur anfängt, sondern auch zu Ende bringt … Und dass man nirgends einen Abschluss machen kann, mit dem man sich dann »Schriftsteller« nennen darf (am besten verbunden mit einem Verlagsvertrag, um auch die Miete zu bezahlen).

Folgerichtig habe ich nach dem Abitur zunächst eine Ausbildung zur Buchhändlerin gemacht: ein wunderschöner Beruf, bei dem man erwartungsgemäß viel mit Büchern zu tun hat (das Lesen derselben findet allerdings in der Freizeit statt, nicht etwa während der Arbeitszeit – es gab zumindest damals erstaunlich viele Menschen, die mich darum beneidet haben, dass ich den halben Tag mit Schmökern verbringen dürfe ;-). In dieser Zeit habe ich viel über das Produkt »Buch« gelernt, bei dem es mit dem Schreiben allein eben noch lange nicht getan ist.

Weil ich noch näher heran wollte an die »Quelle«, in einen Verlag nämlich, folgte ein Germanistik-Studium, das mir mit seinen wissenschaftlichen Methoden im Umgang mit Literatur noch mal einen ganz anderen Blick auf das Lesen und Schreiben eröffnet hat.

Statt ins Lektorat, wie ursprünglich geplant, hat mein Weg mich dann für zehn Jahre in die Marketingabteilung geführt. Ich hatte das Glück, großartige Kollegen zu haben und eng mit fast allen anderen Abteilungen des Hauses zusammenzuarbeiten, von Lektorat über Herstellung, Vertrieb, Presse, Rechte & Lizenzen bis Controlling. Was ich aus dieser Zeit vor allem mitnehme, ist der Respekt für das Herzblut und den Einsatz, mit dem so viele Menschen sich täglich der Aufgabe widmen, aus einem Text ein Buch zu machen, am besten ein erfolgreiches. Was ich in diesen zehn Jahren auch gelernt habe, ist die Unwägbarkeit des Erfolgs: toller Inhalt + tolles Cover + große Marketingkampagne = Bestseller? Schön, wenn es so einfach wäre – oder vielleicht auch nicht, denn auf der anderen Seite stehen natürlich die ungeplanten Erfolge, die »einfach so« zustande kommen, weil eine Geschichte zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Menschen berührt, die ihren Freunden davon erzählen …

Wenn man nun also den Buchmarkt von innen kennt, wenn man weiß, wie viele Bücher jährlich erscheinen, und wie viel Zeit, Arbeit und auch Geld investiert werden, damit der Text eines Autors überhaupt erst zum Buch wird und seine Leser finden kann, dann wird man zumindest nachdenklich. Jedenfalls ist es mir so gegangen, und als ich 2014 beschlossen hatte, mich selbstständig zu machen, hat das Schreiben von Büchern definitiv nicht zu meinen Plänen gehört. Ich wollte mich für das Schreiben von Werbetexten fortbilden und habe nach einem entsprechenden Lehrgang gesucht. Dabei bin ich auf eine Anzeige der Schule des Schreibens gestoßen. Dort, so das Werbe-Versprechen, würde mir das nötige Handwerkszeug vermittelt, um selbst so ein umfangreiches Projekt wie einen Roman bewältigen zu können.

Ich weiß, wie Werbung funktioniert. Und ich wollte wirklich etwas Vernünftiges lernen, das dazu geeignet ist, meine Miete zu bezahlen. Deshalb habe auch nicht sofort auf die Anzeige geklickt. Die Sache mit dem »Handwerkszeug« erschien mir allerdings einleuchtend, denn das hatte ich nicht, wenn man mal von den absoluten Basics absieht, der Kenntnis von Alphabet, Grammatik und so weiter.

Der Gedanke hat mir tagelang keine Ruhe gelassen: dass ich einfach lernen könnte, das zu tun, was ich schon mit zehn Jahren hatte tun wollen. »Irgendwann ist auch ein Traum zu lange her« heißt es in einem meiner Lieblingssongs der Band »Wolfsheim« (»Kein Zurück« aus dem Album »Casting Shadows«). 1986 war tatsächlich schon eine ganze Weile her, vielleicht hat das den Ausschlag gegeben. Jedenfalls habe ich mich schließlich doch bei der Schule des Schreibens angemeldet und angefangen, einen ziemlich großen Teil meiner Freizeit mit Lernen zu verbringen. Und ja, es hat Spaß gemacht! Ob es auch geholfen hat, sollen andere beurteilen ;-)

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© Konstanze Melanie Treber